Eine Einladung, die mehr versprach als nur Geschmack
Als die Einladung zu einer besonderen kulinarischen Reise nach Kambodscha ausgesprochen wurde, stand für die Teilnehmenden schnell fest, dass es dabei um weit mehr gehen würde als um Gewürze allein. Eingeladen hatte HELA, ein Unternehmen, das seit Jahrzehnten für einen Anspruch an Qualität, Handwerk und authentische Rohstoffe steht. Anlass war die Gewürzreihe CHAMKAR, dessen fair gehandelte Gewürze direkt bei kambodschanischen Kleinstbauern angebaut werden, sowie der Wunsch, die Menschen, Traditionen und Projekte hinter den Produkten unmittelbar erlebbar zu machen.
Farben, Düfte, Leben: Der Markt von Kampot
Ein zentraler Programmpunkt waren die regelmäßigen Besuche der traditionellen Märkte. So richtig begann die Reise nämlich mit dem Besuch des Marktes in der Stadt Kampot, einer lebendigen Kleinstadt in der landwirtschaftlich geprägten Region. Schon beim Betreten eröffnete sich eine Welt voller Eindrücke: frische Kräuter, intensiv duftende Gewürze, eine Vielfalt an Gemüse- und Obstsorten sowie Fisch, Fleisch und andere Lebensmittel, die unmittelbar aus der Region stammen. Die Art, wie hier eingekauft und gehandelt wird, folgt anderen kulturellen und klimatischen Gegebenheiten und zeigt zugleich, wie selbstverständlich Nähe zum Produkt und Frische in der kambodschanischen Küche verankert sind. Die Fülle an Zutaten, ihre Farben und Aromen vermitteln eindrucksvoll, warum das Land gastronomisch als Geheimtipp Südostasiens gilt.
Die Seele der Khmer-Küche
Gemeinsam mit lokalen Köchinnen und Köchen wurden aus den frischen Marktprodukten Gerichte zubereitet – bewusst ohne strenge Rezepte, dafür mit Intuition und handwerklicher Erfahrung. Die Teilnehmer sollten spüren, wie stark die KhmerKüche auf Balance, Textur und Frische setzt und wie unmittelbar sich regionale Produkte in Geschmack übersetzen.
Handwerk als Kulturgut: Zu Besuch bei Chef Nak
Besonders prägend war einige Tage später der Besuch bei Chef Nak, einer Botschafterin der traditionellen kambodschanischen Küche. International ausgezeichnet für eines ihrer Kochbücher, engagiert sie sich leidenschaftlich für den Erhalt authentischer Rezepte. Mit großer Ruhe zeigte sie, wie eine klassische Currypaste entsteht: Schritt für Schritt werden die Zutaten im Mörser verarbeitet, stets in der Reihenfolge ihrer Konsistenz. So entsteht jene feine Textur, die für die kambodschanische Küche charakteristisch ist. Diese Begegnung vermittelte nicht nur Wissen, sondern sie machte spürbar, wie sehr kulinarische Identität Kambodschas von handwerklicher Präzision lebt.
Das schwarze Gold aus Kampot
Ein weiterer Höhepunkt und eine zentrales Element der Reise war die Auseinandersetzung mit dem berühmten KampotPfeffer, der als einer der aromatischsten der Welt gilt. Seine frischen, ätherischen Noten haben längst auch Spitzenköche überzeugt. Darunter ist auch Heiko Antoniewicz, der Pfeffer über Jahre kaum verwendete, bis er die Qualität des CHAMKAR Kampot-Pfeffers von HELA für sich entdeckte. Die Reise zeigte deutlich, wie viel Herkunft, Klima und Handwerk zu einem einzigen Korn beitragen können.
Bildung als Teil der Wertschöpfung
Neben kulinarischer Inspiration spielte auch ein sozialer Aspekt eine wichtige Rolle. Hinter der CHAMKAR Linie steht ein Projekt, das Schulen in der Region unterstützt und dessen Gewinn zu 100 Prozent in lokale Bildungsinitiativen fließt. Zudem wird die gesamte Lieferkette Preistransparent offengelegt. Dieser Ansatz verbindet hochwertige Produkte mit gesellschaftlicher Verantwortung und macht sichtbar, dass Genuss und Nachhaltigkeit keine Gegensätze sein müssen. Von dem Einfluss dieser Spenden konnten sich die Teilnehmer im Rahmen der Reise selbst ein Bild machen.
Erfüllt von Aromen, getragen von Verantwortung
Die Reise nach Kambodscha vermittelte damit weit mehr als kulinarisches Wissen: Sie offenbarte die Geschichten hinter Aromen, die Bedeutung regionaler Traditionen und den Wert verantwortungsbewusster Partnerschaften. Eindrücke, die nicht nur inspirieren, sondern auch den Wunsch wecken, Qualität neu zu denken, vom Marktstand bis zum Pfeffer in der hauseigenen Mühle.
Ein Beitrag von
Hela Gewürzwerk Hermann Laue GmbH
Bilder: Quelle Hela Gewürzwerk Hermann Laue GmbH